Der Kärcher K3 gehört wie sein Konkurrent von Bosch in die Kategorie der kraftvollen Hochdruckreiniger. Der Umfang der Ausstattung ist relativ groß und die Leistungsmerkmale überzeugen größtenteils auch.

 

Den K3 von Kärcher gibt es in einer Standard Version und der Home Version. Die beiden Varianten unterscheiden sich jedoch lediglich durch eine mitgelieferte Waschbürste, die etwa beim Autowaschen ganz hilfreich sein kann, bitte immer darauf achten, dass die Bürste frei von Fremdkörpern ist, sonst gibt es ganz schnell unschöne Kratzer im Lack.

Leistungsmerkmale

Mit einer Leistungsaufnahme von 1600 Watt und einem Pumpendruck von 120 bar ist dieses Modell nur unwesentlich stärker als die Hochdruckreiniger im Kompaktsegment. Ob sich die Mehrinvestition von über 50€ wirklich lohnt, muss der Konsument für sich selber entscheiden.

Die 120 bar Pumpendruck resultieren in einem Wasserverbrauch von 380 Litern pro Stunde, mit einer maximalen Temperatur von 40°C. Mit rund 6 Kilogramm ist er etwas schwerer als die Kollegen aus der unteren Kategorie, hauptsächlich wohl einer anderen Pumpe geschuldet.

Ausstattung

Zum Lieferumfang gehört, wie bereits erwähnt ein Terrassenreiniger vom Typ T400. Rotierende Düsen erledigen die Arbeit, die sonst der Anwender mit seinen Handbewegungen ausführen müsste. Das ist effizient und lässt den Anwender nicht so schnell ermüden. Natürlich können sie den T400 auch für andere Flächen verwenden, etwa für die Wand vom Gartenhaus oder um einen verwitterten Zaun von Moos zu befreien.

Weiterhin ist ein 6m langer Hochdruckschlauch dabei, sowie ein Reinigungsmitteltank. Der Tank ermöglicht die einfache Mitnahme des Reinigers und macht ein umständliches transportieren einer zusätzlichen Flasche überflüssig.

Dreckfräser & Vario Strahlrohr sind die beiden Alternativen, die der Kärcher K3 von Haus aus mitliefert. Der Dreckfräser entfernt hartnäckigen Schmutz, wobei die Kraft des Vario Strahlrohres stufenlos an das zu reinigende Objekt angepasst werden kann.

Negatives

Die Rollen des K3 sind nicht aus gummi, oder zumindest mit Gummi beschichtet. In dieser Preisklasse hätte Kärcher durchaus mehr liefern können. Simple Rollen aus Hartplastik rollen nicht besonders angenehm und verursachen je nach Untergrund eine menge Krach.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass mindestens 1,5 bar Wasserdruck anliegen sollten, damit der Kärcher K3 seine volle Leistung entfalten kann.

Fazit

Der Kärcher K3 ist im Mittelsegment angesiedelt, sein kleiner Bruder hat nur 10 bar Druck weniger und kommt ansonsten mit fast identischer Ausstattung daher. Alternativ kostet das größere Modell, der Kärcher K4 nur unwesentlich mehr.