Den Hochdruckreiniger der beliebten Marke Kärcher gibt es in vielen verschiedenen Ausstattungsmerkmalen. In diesem Test soll es um das Modell Kärcher K2 gehen. Den Kärcher K2 gibt es in den Ausstattungsvarianten Standard, Compact Home und Home. Die unterschiedlichen Versionen unterscheiden sich jeweils durch das mitgelieferte Zubehör, Leistung und technische Daten bleiben gleich.

Kärcher K2 Standard

Der wohl günstigste Hochdruckreiniger von Kärcher, überzeugt mit seinem günstigen Preis und den geringen Maßen. Mit einer Leistung von 1400 Watt und einem Gewicht von 4.8 Kilogramm ist das Gerät für den gelegentlichen Einsatz in Haus und Garten konzipiert. Nicht jedoch für den Dauereinsatz im betrieblichen Bereich oder als Poweruser, hier sollten Sie auf ein Gerät der Profi-Klasse zurückgreifen.

Im Vergleich zu anderen Modellen hat der Kärcher schon einen integrierten Ansaugmechanismus für Reinigungsmittel, so können auch schwierige Fälle sicher bearbeitet werden. Die Leistung der Pumpe liegt im unteren Bereich, ist jedoch nicht schlecht. Die Pumpe des Hochdruckreinigers K2 liefert 110bar, die am Pumpenausgang anliegen, diese Leistung führt zu einem Verbrauch von Rund 360 Liter Wasser pro Stunde.

Das Zubehör der Standard Ausführung ist relativ überschaubar, mitgeliefert werden eine Dreckfräse, sonst nichts. Die Dreckfräse hat ein rotierendes Element in der Düse eingebaut, die Flächenwirkung wird hierdurch geschmälert, die Reinigungsleistung jedoch gesteigert. Der rotierende Wasserstrahl kann Dreck mühelos entfernen.

Kommen wir nun zu den anderen Modellen

Kärcher K2 Compact Home

Kärcher K2 Compact Home

Technisch verfügt der Kärcher K2 Compact Home über die gleichen Ausstattungsmerkmale wie sein kleiner Bruder, 110 Bar Pumpendruck und 1400 Watt Leistung sind gegeben. Der deutliche Aufpreis für das Gerät macht sich in der Ausstattung bemerkbar, denn anders als bei dem kleinen Modell wird hier ein Terrassenreiniger und ein zweites Strahlrohr mitgeliefert.

Der Terrassenreiniger besteht aus einem langen Stiel mit einem runden Reinigungskopf. Die verbaute Technik scheint simpel, ist jedoch hoch effektiv in der Entfernung von Schmutz und Dreck auf Oberflächen wie einer Terrasse oder Einfahrt. Mit Hochdruck werden die Düsen angetrieben und durch den Druck in Bewegung versetzt. Der Rückstoß aus den Düsen sorgt für die Bewegung der Düsen innerhalb des Reinigungskopfes, gleichzeitig entfernen die Düsen den Schmutz auf der zu reinigenden Oberfläche. So lassen sich größere Flächen schneller reinigen als mit der Dreckfräse.

Zusätzlich beinhaltet das Paket auch noch ein weiteres Strahlrohr, anders als der Dreckfräser arbeitet das Strahlrohr weniger punktuell und reinigt auf größeren Flächen, jedoch mit vermindertet Reinigungsleistung.

Weiterhin ist der HD-Schlauch, wie Kärcher ihn nennt um einen Meter verlängert worden, so wird ihre Bewegungsfreiheit weniger eingeschränkt.

Kärcher K2 Home

Kärcher K2 Home

Der Kärcher K2 Home kommt mit dem gleichen Zubehör wie der Kärcher Compact Home daher, wie der Name schon verrät ist er nicht so „kompakt“ wie seine zwei Brüder. Ein verlängerter Griff macht ihn handlicher und hilft beim Rangieren. Man muss sich nicht immer nach seinem Arbeitsgerät bücken, der K2 Home kann bequem mittels Griff und Rollen transportiert werden. Das macht ihn natürlich auch etwas unhandlicher und er kann nicht mehr in so kleinen Ecken verstaut werden, während der Arbeit sind diese Merkmale jedoch eine große Hilfe.

Seinen kleinen Bruder, den K2 Compact überragt er nicht nur in der Höhe, sonder auch im Preis. Und zwar ganz locker um das doppelte. Hierfür bekommt man den Terrassenreiniger, ein zweites Strahlrohr, den verlängerten Schlauch und ein portableres Gerät.

Fazit

Wer daheim öfter mal große Flächen reinigen möchte, sollte sich überlegen, ob er nicht zum Bundle mit dem Terrassenreiniger greift. Die Flächenleistung ist bedeutend höher als bei der reinen Handarbeit. Zusätzlich kommt ein weiteres Strahlrohr hinzu, wenn es mal nicht ganz so hart zur Sache gehen soll, etwa bei weichen Materialien. In Puncto Leistung unterscheiden sich die Geräte in keinster Weise, weder beim Stromverbrauch noch beim Wasserverbrauch. Natürlich ist auch die Reinigungsleistung die gleiche.